Saeuling Hotelfantasia

Zwischen Füssen und Pfronten:

Wie eine Pyramide thront der imposante 2047 Meter hohe Säuling im Allgäuer Königswinkel zwischen Füssen und Pfronten. Auf der Sonnenseite des beeindruckendes Berges steht das urige Säulinghaus, das ein tolles Ziel für eine relativ einfache Wanderung ist. Wer allerdings auf den Gipfel des Säulings möchte, benötigt ausreichend Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Der Säuling ist ein Berg von erhabener Schönheit, den man beim Urlaub im Allgäu hervorragend bei einer relativ leichten Wanderung zum Säulinghaus kennenlernen kann. Diese gemütliche Berghütte liegt in 1720 Metern Höhe auf der Sonnenseite des Säulings und lädt von Mitte Mai bis Oktober zu einer herzhaften Brotzeit inmitten einer traumhaften Landschaft ein. Die hier vorgestellte Wandertour beginnt im Tiroler Örtchen Pflach und nimmt ungefähr hin und zurück 4 Stunden in Anspruch. Der ausgeschilderte Hüttenparkplatz des Säulinghauses befindet sich in der Nähe des Bahnhofs in Pflach. Es ist auch möglich, von Hohenschwangau aus auf den Säuling zu gelangen; diese Tour ist allerdings erfahrenen Bergwanderern vorbehalten und gilt als anspruchsvoll.

Die Wanderfreunde verlassen den Hüttenparkplatz bei Pflach und gehen ein Stückchen den geteerten Fahrweg entlang, bis sie zu einem Wegweiser gelangen, der die Richtung zum Säulinghaus anzeigt. In der Folge geht es auf einem kleinen Pfad gemächlich bergauf durch eine faszinierende Berglandschaft. Immer wieder ergeben sich tolle Ausblicke auf das weite Voralpenland und die wohltuende Höhenluft trägt ebenfalls dazu bei, die Tour zu einem Genuss für die Sinne zu machen. Nach einiger Zeit wird das Gelände steiler; in Serpentinen bewegen sich die Wanderer den Berg hinauf, bis sie schließlich nach rund 2 Stunden am Säulinghaus ankommen. Dort können sie es sich bequem machen und bei einer Brotzeit den phantastischen Ausblick über die Lechtaler und Allgäuer Alpen sowie den Reuttener Talkessel genießen.

Wenn es bei einer gemütlichen Bergwanderung bleiben soll, geht es nach der Hütteneinkehr wieder auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt. Schwindelfreie und trittsichere Wanderer können vom Säulinghaus aber natürlich auch den Gipfel des Berges erklimmen. Hinter der Hütte führt ein Weg durch eine kleine Wand, der stellenweise durch Seile gesichert ist. Zum Teil ist der Aufstieg knackig steil; Konzentration und Vorsicht sind also geboten. Nach etwa einer halben Stunde wird die sogenannte Gamswiese erreicht – eine idyllische Bergwiese, von der aus sich ein phantastischer Ausblick auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau bietet. Der weitere Weg bis zum Gipfel dauert dann noch eine zusätzliche halbe Stunde und ist stellenweise wieder ziemlich steil. Haben die Wanderer dann das Gipfelkreuz erreicht, dürfen sie sich auf einen unvergesslichen Ausblick zum Hinknien freuen, der bei gutem Wetter sogar bis zum Starnberger See reicht. Der Legende nach dient das Gipfelplateau des Säulings übrigens den Hexen als Tanzboden.

Am Säuling lassen sich zahlreiche Erinnerungskreuze und Gedenksteine erblicken, die zeigen, dass dieser Berg seine Tücken hat. Eine Wanderung zum Säulinghaus ist aber auch für Familien mit älteren Kindern möglich und begeistert mit tollen Landschaftsimpressionen sowie unvergesslichen Ausblicken. Eine Gipfelbesteigung jedoch ist nur geübten Bergwanderern mit absoluter Schwindelfreiheit zu empfehlen. Ein Ausflug auf diesen reizvollen und außergewöhnlichen Berg garantiert in jedem Fall sehr schöne Urlaubsstunden, an die man sich noch lange gerne zurückerinnern wird.

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