Tolles Ziel für eine schöne Winterwanderung

Die Marienbrücke bei Hohenschwangau, die sich in unmittelbarer Nähe von Schloss Neuschwanstein befindet, ist ein tolles Ziel für eine schöne Winterwanderung. Am besten kombiniert man diese mit der Besichtigung der Königsschlösser, dann ist ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Winterurlaubstag garantiert.

Eine Winterwanderung zur Marienbrücke lässt sich hervorragend mit einer Besichtigung der berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Allgäus verbinden. So kann man sich bei einem Ausflug auf herrliche Naturimpressionen in einer Bilderbuchlandschaft sowie geschichtliche und kulturelle Eindrücke freuen. Idealer Ausgangspunkt für solch einen Winterausflug sind die Parkplätze in Hohenschwangau. Hier befindet sich auch das Ticket-Center Hohenschwangau, in dem Eintrittskarten für die Besichtigung der Königsschlösser erhältlich sind. Diese stehen den Besuchern nahezu das ganze Jahr über offen und lassen sich in Form einer jeweils etwa halbstündigen Führung anschauen.

Es bietet sich an, zunächst das Schloss Hohenschwangau anzuschauen, das nur einen Katzensprung vom Ticket-Center entfernt ist. König Maximilian II.,  der Vater des Märchenkönigs Ludwig II., ließ die Ruine der Burg Schwanstein in den 30er-Jahren des 19. Jahrhunderts zu einem neugotischen Wohnschloss umbauen, in dem er fortan zusammen mit seiner Familie weite Teile des Jahres verbrachte. So kam es, dass Ludwig II. die meiste Zeit seiner Kindheit und Jugend auf Schloss Hohenschwangau lebte. Neben den einzelnen Zimmern, deren Einrichtung unverändert erhalten ist, und dem prächtigen Heldensaal im zweiten Stock´sind auch die insgesamt 90 kunstvollen Gemälde im Schloss höchst sehenswert, die sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen.

Vom Schloss Hohenschwangau geht es auf der Neuschwansteinstraße hinauf zur Marienbrücke. Die Winterwanderung begeistert mit traumhaften Landschaftsimpressionen und führt durch einen verschneiten Wald hinauf zum Kreuzungspunkt „Jugend“. Von hier aus sind es nur noch wenige Schritte bis zur Marienbrücke, die sich über die Pöllatschlucht spannt und einen phantastischen Ausblick auf die Landschaft und das Schloss Neuschwanstein ermöglicht. Erbaut wurde die nach Königin Marie, der Mutter Ludwigs und Frau Maximilian, benannte Brücke im Jahre 1845. König Maximilian hatte einen hölzernen Reitersteg errichten lassen, der später im Auftrag von Ludwig II. durch eine Eisenkonstruktion ersetzt wurde. Im Jahre 1984 wurden die Träger der Brücke ausgetauscht, die Geländer sind allerdings noch im Original erhalten.

Beim Aussichtspunkt „Jugend“ beginnt der Abstieg zum Schloss Neuschwanstein, das Ludwig II. zwischen 1869 und 1886 im Stil einer prächtigen Mittelalterburg errichten ließ. Neben der imposanten Architektur beeindrucken auch die pompös ausgestatteten Räumlichkeiten von Schloss Neuschwanstein, die in die romantische Welt des Märchenkönigs Ludwig II. entführen. Allerlei Kunstschätze, Gold und Samt schmücken die Räume hier und versetzen jedes Jahr an die 2 Millionen Menschen aus aller Welt ins Staunen. Schloss Neuschwanstein, die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Deutschlands, gilt als das Sinnbild der Romantik schlechthin und diente sogar den Disney-Studios als Vorbild für ihr Dornröschenschloss. Die Führung durch den Prachtbau hält unvergessliche Eindrücke bereit und ist sicher eines der absoluten Highlights bei einem Allgäu-Urlaub.

Ein winterlicher Ausflug zur Marienbrücke mit der Besichtigung der Königsschlösser verspricht einen abwechslungsreichen und rundum gelungenen Urlaubstag. Wem das noch nicht reicht, der kann vom Kreuzungspunkt „Jugend“ wunderbar zum Berggasthaus Bleckenau weiterwandern. Die ehemalige königliche Jagdhütte ist heute ein beliebtes Einkehrziel, das hungrige Wanderer mit kulinarischen Köstlichkeiten inmitten eines urigen Ambientes verwöhnt.

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