Rottachspeicher

Tolle Naturimpressionen: Die Rottachrunde

Die hügelige Voralpenlandschaft rund um Füssen im Allgäu ist ein tolles Rennradrevier, das mit abwechslungsreichen Strecken und herrlichen Naturimpressionen begeistert. Zu den besonders schönen Rennrad-Touren hier in der Gegend gehört die 105,9 Kilometer lange Rottachspeicher-Runde, deren Ausgangs- und Zielpunkt Füssen ist und die zum zweitgrößten Stausee des Allgäus führt.

Rund um Füssen im Allgäu bleiben bei Rennradfahrern wirklich keine Wünsche offen. Hier kann man das Rad auf ruhigen Nebenstraßen und Radwegen wunderbar durch die Voralpenlandschaft rollen lassen, oder an den Alpenpässen seine Kondition austesten. Bei allen Touren stets mit dabei: Ein herrliches Alpenpanorama und eine frische, wohltuende Luft, an der es Spaß macht, in die Pedalen zu treten. Eine sehr empfehlenswerte Tour für alle Rennradfreunde ist die 105,9 Kilometer lange Rottachspeicher-Runde, die zum Rottachsee im Oberallgäu führt. Die Tour zeichnet sich durch zwei unterschiedliche Naturräume aus: Im ersten Teil, im Ostallgäu, erwarten die Rennradler eher sanfte Anstiege und kurze Abfahrten, während der zweite Part, im Oberallgäu, auch den einen oder anderen knackigen Anstieg und längere Abfahrten bereithält. Unterwegs können sich die Rennradler auf tolle Ausblicke auf grüne Wiesen und Täler sowie die prächtigen Allgäuer Berge freuen. An warmen Sommertagen ist auch eine Abkühlung im Rottachsee möglich, der mit seinem sauberen Wasser ein beliebtes Badeziel ist. Start- und Zielpunkt der Tour, für die mindestens 5 Stunden einzuplanen sind, ist die Füssener Tourist-Information. In unmittelbarer Nähe befindet sich das kostenpflichtige Parkhaus P5 „City/Sparkasse“. Kostenlose Parkplätze gibt es in Füssen auf dem Parkplatz P2 beim Bundesleistungszentrum für Eishockey.

Die Rottachspeicher-Runde führt die Rennradler zunächst von der Füssener Tourist Information in den ländlich geprägten Ortsteil Weißensee, der sich aus 23 kleinen Weilern zusammensetzt, die malerisch zwischen grünen Wiesen verborgen liegen. Hier kommen die Radler auch am gleichnamigen Weißensee vorbei, der ein beliebtes Ausflugsziel ist. Als nächstes passieren die Radler die kleinen Ortschaften Eisenberg und Zell. In Eisenberg befindet sich eine bekannte Burgruine, die zusammen mit der Burgruine Hohenfreyberg ein landschaftsbeherrschendes Burgenensemble bildet. Im Burgenmuseum Zell erfahren Interessierte viel Wissenswertes über die Geschichte beider Burgen. Über kleine Allgäuer Ortschaften wie Schweinegg, Rückholz und Görisried gelangen die Rennradler nach Moosbach an den Rottachsee, bei dem es sich um den jüngsten Stausee des Allgäus handelt. Er ist im Sommer ein beliebtes Wassersportparadies und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna.

Die Rottachspeicher-Runde macht in der Folge einen Schwenker nach Südwesten, bevor die Rennradler die Südseite des Rottachsees erreichen. Der Abschnitt zwischen Rettenberg und Vorderburg hält den längsten Anstieg der Tour bereit, der die Kraftausdauer testet. Entspannung ist dann auf einer der Liegewiesen am Rottachsee möglich, bevor es über das Gemeindegebiet von Oy-Mittelberg langsam wieder Richtung Füssen geht. Auf dem Höhenzug westlich Oy-Mittelbergs bietet sich den Rennradlern zunächst mal jedoch ein Traumausblick auf die Alpenkette, bis hin in die Ammergauer Berge. Der letzte Abschnitt der Rottachspeicher-Runde verläuft weitestgehend gemütlich, über Nesselwang und Pfronten, zurück an den Weißensee und zum Ausgangspunkt der Tour.

Die Rottachspeicher-Runde begeistert Rennradfahrer mit tollen Landschaftsimpressionen und einer abwechslungsreichen Strecke. Am besten unternimmt man diese reizvolle Rennrad-Tour zwischen April und September, wenn das Wetter gut ist und sich die Allgäuer Prachtlandschaft von ihrer schönsten Seite zeigt.

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