Salober Fantasia

„Saloberkamm – auf des Königs Spuren“

„Saloberkamm – auf des Königs Spuren“ ist die Bezeichnung einer ca. 10 Kilometer langen Wanderung auf dem Falkensteinkamm (Zirmgrat) an der Grenze zwischen Bayern und Tirol. Die relativ leichte Tour, die sich auch für Familien mit älteren Kindern eignet, begeistert mit herrlichen Aussichten über das Voralpenland und auf die Allgäuer und Tiroler Berge. Mit der Burgruine Falkenstein erwartet einen zudem eine der attraktivsten Sehenswürdigkeiten des Allgäus entlang der Strecke.

Um in der Allgäuer Gebirgslandschaft zu wandern, braucht man nicht zwangsläufig ein geübter Bergsteiger zu sein. Die hier präsentierte Tour „Saloberkamm – auf des Königs Spuren“ verlangt lediglich eine gesunde Kondition und eignet sich daher auch für Familien mit älteren Kindern und rüstige Senioren. Entlang der Strecke bieten sich spektakuläre Aussichten auf die Berge und ins weite Voralpenland hinein. Zudem führt die Tour direkt zur Burgruine Falkenstein, der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands, die Märchenkönig Ludwig II. einst erwarb, um an ihrer Stelle ein weiteres Märchenschloss zu errichten. Mit der Salober Alm erwartet die Wanderer auch noch eine der beliebtesten Berghütten der Region, in der sie mit leckeren regionalen Köstlichkeiten verwöhnt werden. Die ca. 10 Kilometer lange Tour, für die etwa 4 Stunden einzuplanen sind, verspricht also Wandergenuss vom Feinsten. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz der Breitenbergbahn in Pfronten-Steinach.

Los geht diese Tour in der „ersten Reihe“ der Allgäuer Alpen beim Parkplatz der Breitenbergbahn. Hier folgen Sie einfach der Wegbeschilderung zum „Zirmgrat“, um auf den 1267 Meter hohen Falkenstein zu gelangen. Kurz vor der Burgruine Falkenstein kommen Sie an einer sehenswerten Mariengrotte vorbei. Überlebensgroße Figuren der Muttergottes und der hl. Bernadette befinden sich hier auf einer Plattform im Fels. Die Burgruine Falkenstein begeistert dann vor allem mit ihrer spektakulären Lage. Sie wurde im Jahre 1280 im Auftrag des Tiroler Grafen Meinhard II. gebaut, der damit eine unmissverständliche Machtgebärde an die bayerischen Herzöge sandte, mit denen er damals um das Staufererbe stritt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von der Tiroler Landesregierung in Brand gesetzt, um zu verhindern, dass sie einem vorrückenden protestantischen Heer in die Hände fiel. Das Heer änderte jedoch die Marschrichtung, sodass die Zerstörung letztlich sinnlos war. 1883 kaufte Märchenkönig Ludwig II. die Ruine, um an ihrer Stelle ein weiteres Märchenschloss im Stil Neuschwansteins zu bauen. Sein plötzlicher Tod 1886 verhinderte die Realisierung des Vorhabens. Im Inneren der Burg, von der sich noch bis zu 8 Meter hohe Mauerreste erhalten haben, befindet sich eine Aussichtsplattform, von der sich ein toller Blick auf das Vilstal und die Gipfel der Tannheimer Berge bietet.

Nach der Besichtigung der Burgruine folgen Sie der Asphaltstraße hinunter in den Sattel vor dem Einerkopf. Hier beginnt der Weg zur Salober Alm, die ausgeschildert ist. Die gesamte Tour führt durch eine herrliche Gebirgslandschaft mit allgegenwärtigen schönen Aussichten und vielfältigen Naturimpressionen. Die auf einer Bergwiese auf 1150 Metern gelegene Salober Alm, die täglich, außer montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat, lädt ihre Besucher zu einer Brotzeit oder dem Genuss einer warmen Mahlzeit ein. Auf der herrlichen Sonnenterrasse können Sie den phantastischen Ausblick genießen, während Sie es sich gutgehen lassen. Beim Abstieg von der Hütte folgen Sie der Beschilderung in Richtung Vils und später gehen Sie in Richtung „Zirmenweg – Mariengrotte“, um zum Ausgangspunkt zurückzugelangen.

Die Wanderung auf dem Saloberkamm garantiert einen tollen Urlaubsausflug in der Allgäuer Gebirgslandschaft, der viele besondere Eindrücke bereithält. Dieses Wanderhighlight ist Füssen-Urlaubern absolut ans Herz zu legen.

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