Burg Ruinen Freyberg & Eisenberg

Panoramawanderung zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg

Die beiden größten Burgruinen des Allgäus, abwechslungsreiche Landschaftsimpressionen und ein toller Panoramablick auf die Alpengipfel – die ca. 15,6 Kilometer lange Panoramawanderung über die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg verspricht einen gelungenen Urlaubsausflug. Vor allem im Herbst ist diese Rundtour, die in Füssen-Weißensee losgeht, ein echtes Highlight.

Bei der hier präsentierten Panoramawanderung können Sie sich mit den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg auf zwei der interessantesten Sehenswürdigkeiten des Allgäus freuen. Die beiden prächtigen Ruinen gewähren spannende Einblicke in das Mittelalter und verfügen über Aussichtsplattformen, von denen sich ein phantastischer Blick auf das Füssener Land und die Alpenkette genießen lässt. Die ca. 15,6 Kilometer lange Tour verläuft größtenteils auf gut begehbaren Wegen und gilt als familienfreundlich. Ein bisschen Kondition erfordert sie aufgrund der Länge aber dennoch. Start- und Zielpunkt der Wanderung, für die etwa fünf Stunden einzuplanen sind, ist das Freibad in Füssen-Weißensee.

Sie starten am Parkplatz des Freibades, überqueren die Straße und wandern zunächst in Richtung Wörth. Dort gehen Sie auf einem Feldweg nach Vorderegg und weiter nach Wiedmar. Sie durchqueren Wiedmar und biegen am Ortsende auf den Thaler Weg ab, der Sie nun durch eine abwechslungsreiche Allgäuer Landschaft über Unter- und Oberdeusch bis nach Zell führt. Hier passieren Sie die Pfarrkirche St. Moritz und erreichen am Ortsende den Anstieg zu den Burgruinen. Die um 1315 entstandene Höhenburg Eisenberg und die spätmittelalterliche Gipfelburg Hohenfreyberg bilden hier im südlichen Allgäu eine weithin sichtbare Burgengruppe und gehören zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Region. Beide Burgruinen wurden um die Jahrtausendwende herum mit viel Herzblut und Engagement saniert, und gewähren spannende Einblicke in die Zeit der Ritter und Burgfräulein. Zerstört wurden die Burgen gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges. Die Tiroler Landesregierung steckte sie in Brand, um zu verhindern, dass sie einem vorrückenden protestantischen Heer intakt in die Hände fielen. Da die Protestanten jedoch gar nicht in die Gegend kamen, war die Zerstörung letztlich sinnlos.

Genießen Sie von den Aussichtsplattformen der Burgruinen den unvergesslichen Ausblick auf die Allgäuer und Tiroler Berge, bevor Sie weiterwandern. In Eisenberg-Zell gibt es übrigens ein Burgenmuseum mit Fundstücken aus den Ruinen und interessanten Hintergrundinformationen. Unterhalb der Ruinen befindet sich die Schlossbergalm, in der Sie sich mit Kaffee und Kuchen, oder einem warmen Allgäuer Gericht für den weiteren Weg stärken können. Beim Kinderspielplatz der Alm folgen Sie anschließend dem Wanderweg nach Eisenberg bis zur örtlichen Tourist Information. Dort biegen Sie rechts ab in Richtung Zell, um wenig später links auf dem Wander- und Radfahrweg nach Eisenberg weiter zu wandern. Sie kommen an einem Bienenhaus vorbei und gehen unter einer Scheunenzufahrt durch, bevor Sie scharf rechts nach Zell und Unterdolden abbiegen. Folgen Sie dem Feldweg bis zur Abzweigung Unterdolden. Sie überqueren die Gaudenzbrücke und halten sich in Unterdolden rechts, um zur Abzweigung nach Oberreuthen weiterzugehen. Über Urbental und Hubmannsegg kommen Sie schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Neben den Burgruinen als Highlight begeistert die gesamte Tour durch vielfältige schöne Landschaftseindrücke im Allgäu. Wanderfreunde werden bei dieser Panoramatour durch das Voralpenland auf jeden Fall voll auf ihre Kosten kommen und vergnügliche Stunden verbringen.

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