Burgentour Hotelfantasia

Mit dem Rad zu sehenswerten Burgen

Die 70,8 Kilometer lange Burgen-Runde ist eine kurze, schöne Rennrad-Tour, die durch die herrliche Voralpenlandschaft verläuft und gleich an sechs sehenswerten Burgruinen vorbeiführt. Der Höhepunkt der Tour ist der knackige Anstieg zur Burgruine Falkenstein, der die Kraftausdauer der Rennradfahrer testet.

Die traumhafte Voralpenlandschaft, eine wohltuende Luft und gleich sechs renommierte Burgruinen am Wegesrand – die Burgen-Runde ist eine Rennradtour, die Landschaftsgenuss mit Sightseeing verbindet und jede Menge Spaß verspricht. Sie verläuft größtenteils gemütlich auf verkehrsarmen Nebenstraßen, hält mit dem Anstieg zur Burgruine Falkenstein aber auch einen anstrengenden Abschnitt bereit. Ausgangs- und Zielpunkt dieser reizvollen Rennradtour, für die man ungefähr drei Stunden einrechnen muss, ist die Füssener Tourist Information. Wer mit dem Auto im Allgäu unterwegs ist, kann dies im Parkhaus P5 abstellen, das sich in unmittelbarer Nähe der Tourist Information befindet. Vom Füssener Bahn- und Busbahnhof erreicht man den Startpunkt in rund 2 Fußminuten. Die Burgen-Runde sollte während der Saison zwischen April und September absolviert werden. Unterwegs kommen die Rennradfahrer an mehreren Einkehrmöglichkeiten vorbei.

Nachdem die Rennradfahrer bei der Tourist Information in Füssen auf ihr Bike gestiegen sind, fahren sie zunächst über die Augsburger Straße bis zu einem Kreisverkehr, bei dem sie in Richtung Hopfen am See abbiegen. In Hopfen am See, das aufgrund der wunderschönen Uferpromenade am Hopfensee und des südländischen Flairs auch gerne „Riviera des Allgäus“ genannt wird, geht es hinauf auf einen Höhenzug zur Burgruine Hopfen, der ältesten Steinburg des Allgäus. Von ihr sind nur noch Reste erhalten, sie ist jedoch aufgrund des Traumausblicks auf die Ammergauer Alpen und Tannheimer Berge ein beliebtes Ausflugsziel. Die Route der Burgen-Runde führt weiter über Hopferau und Eisenberg in das Örtchen Zell, in dem sich ein sehenswertes Burgenmuseum befindet, das interessante Hintergrundinformationen zu den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg vermittelt. Dieses schon von Weitem sichtbare Burgenensemble lässt sich bei einem kleinen Abstecher besichtigen.

Die Rennradtour verläuft weiter über Pfronten-Kreuzegg nach Pfronten-Meilingen, wo es hoch zur Burgruine Falkenstein geht. Der steile Anstieg kostet Kondition, lohnt sich aber definitiv, denn die Burg Falkenstein ist aufgrund ihrer exponierten Höhenlage eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Allgäus. Von einer Aussichtsplattform auf dem Burggelände bietet sich ein phantastischer Ausblick auf das weite Voralpenland. Bei der Abfahrt halten sich die Rennradler links und fahren über den Burgweg zur Stoffelmühle. Im Anschluss geht es über Pfronten-Steinach nach Vils weiter, das sich auf österreichischem Terrain befindet und zu Tirol gehört. Ungefähr 60 Meter über dem Vilstal befindet sich hier die Burg Vilsegg, eine ehemalige Tiroler Wehranlage, die zwischen 1220 und 1230 entstand. Wer möchte kann die Tour im Anschluss abbrechen und über die Ulrichsbrücke zurück nach Füssen gelangen.

Die normale Variante der Burgen-Runde führt über Musau, Unterletzen und Oberletzen nach Reutte/Tirol, wo sich das Burgenensemble Ehrenberg befindet. Dabei handelt es sich inzwischen um eine spannende Erlebniswelt und ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Einmal im Jahr findet hier das Mittelalterspektakel „Ehrenberg – Die Zeitreise“ statt, zu dem viele tausend Besucher kommen. Über Breitenwang, Pflach und den Kniepass gelangen die Rennradfahrer zum Gasthof Schluxen, von dem aus es über die Fürstenstraße nach Hohenschwangau geht. Hier ist als krönender Abschluss eine Besichtigung der weltbekannten Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein möglich, bevor die letzten 5 Kilometer der Tour anstehen, die nach Füssen zurückführen.

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