Für geübte Bergwanderer: Vom Wankerfleck durch das Lobental zur Ahornspitze

Für geübte Bergwanderer, die die herrliche Gebirgslandschaft rund um Füssen ausgiebig genießen möchten, ist die hier vorgestellte Tour vom Wankerfleck durch das Lobental zur Ahornspitze ein tolles Highlight. Sie führt zu einigen der schönsten Plätze der Voralpen und begeistert mit traumhaften Landschaftsimpressionen.

Wer Lust hat die zauberhafte Bergwelt rund um Füssen beim Wandern ausgiebig zu erkunden und dabei auch den einen oder anderen knackigen Aufstieg nicht scheut, der kommt bei der hier präsentierten Tour durchs Lobental zur Ahornspitze voll auf seine Kosten. Ausgangspunkt der Bergwanderung, für die mindestens sechs Stunden eingeplant werden sollten, ist der sogenannte Wankerfleck. Um dorthin zu kommen, fahren Sie zunächst von Füssen über Schwangau und Buching Richtung Trauchgau. Hinter Buching biegen Sie dann rechts ab Richtung Halblech und bei Bruckschmid finden Sie auf der linken Seite einen großen Wanderparkplatz. Von hier bringt Sie der Wanderbus zum Wankerfleck, der sich nur über Forstwege erreichen lässt, die für den normalen KFZ-Verkehr gesperrt sind.

In Reiseführern wird der Wankerfleck, ein Talboden mitten in den Ammergauer Alpen, gerne als einer der „malerischten Plätze der Voralpen“ bezeichnet und das völlig zurecht. Dichte Wälder und die prächtigen Allgäuer Berge umrahmen die weitläufigen Wiesen des Wankerflecks und mitten in dieser Postkartenidylle steht einsam eine kleine Kapelle, die zu Ehren verunglückter Bergsteiger errichtet wurde. Die Wanderer folgen hier den Wegweisern Richtung „Lobental / Tegelberg“ und spazieren zunächst zum stillen Bockstallsee unterhalb der Almwiesen. In der Folge geht es sanft bergauf durch eine absolute Traumlandschaft, die mit herrlichen Naturimpressionen, einer wohltuenden Bergluft und phantastischen Ausblicken auf die umliegenden Gipfel wie den markanten Geiselstein begeistert.

Auf einer Forststraße geht es durch das Lobental bis zu einer Brücke, die über den wildromantischen Lobentalbach führt. Die Wanderer folgen der Forststraße bis zu ihrem Ende und begeben sich dann auf den alpinen Steig, der in Richtung Branderfleck verläuft. Es lohnt sich zwischendurch einen Blick zurück in das Lobental zu werfen und die Aussicht auf die erhabenen Berge wie den Schönleitschrofen und die Gumpenkarspitze zu genießen. Der Steig führt durchaus knackig bergauf, verlangt jedoch keine Kraxelei und lässt sich ohne größere Anstrengungen begehen. Im Schatten von Felswänden wandern die Ausflügler auf den Branderschrofen zu und nach etwas mehr als zwei Stunden Gesamtwanderzeit erreichen sie den sogenannten Branderfleck. Von hier aus führt ein Steig weiter auf die Ahornspitze, deren Gipfel sich nach der Überwindung einer leichten Kletterstelle erreichen lässt. Nun bietet sich ein Ausblick zum Hinknien auf das weite Voralpenland und das Gipfelglück kann erst mal ausgiebig ausgekostet werden.

Beim Branderfleck empfiehlt es sich, dem Ahornreitweg talwärts zur Bleckenau zu folgen. Auch hier bieten sich herrliche Landschaftsimpressionen und mehrere Informationstafeln am Wegesrand informieren über die Besonderheiten der faszinierenden Bergnatur. Das Berggasthaus Bleckenau – einst die königliche Jagdhütte von Ludwig II. – lädt zu einer gemütlichen Einkehr und wohlverdienten Stärkung mit Allgäuer Köstlichkeiten ein, bevor es mit dem Wanderbus von hier aus zurück ins Tal geht.

Bei der Bergtour durch das Lobental zur Ahornspitze sind eine Fülle von unvergesslichen Urlaubseindrücken innerhalb einer atemberaubenden Gebirgslandschaft garantiert. Allgäu-Urlauber in Füssen, die Lust auf ein bisschen Abenteuer und Gipfelglück haben, sollten diese Tour unbedingt absolvieren.

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