Die Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Die Burgruine Eisenberg und die benachbarte Burgruine Hohenfreyberg zählen zu den bedeutendsten Burgen des Allgäus. Zusammen bilden sie eine landschaftsbeherrschende und imposante Burgengruppe bei Pfronten (ca. 15 Min. von Füssen entfernt) im Landkreis Ostallgäu.

Bei der Burg Eisenberg handelt es sich um eine seltene Mantelmauerburg, die um 1315 von den Freiherren von Hohenegg erbaut wurde. Später war die Burg im Besitz von herzog Leopold III. von Österreich, der sie wiederum als Lehen an Friedrich von Freyherr abgab. Nachdem sie schon während des Bauernkrieges 1525 beschädigt worden war, wurde sie während des Dreißigjährigen Krieges völlig zerstört und niedergebrannt. Die Tiroler Landesfürsten wollten so verhindern, dass das protestantische Heer die Burg intakt einnehmen konnte. Inzwischen wurde die Burgruine aufwendig saniert; von den inneren Gebäuden sind allerdings nur noch die Grundmauern sowie das Kellergewölbe vorhanden.

Die Burgruine Hohenfreyberg ist eine der größten und jüngsten mittelalterlichen Burgruinen in Deutschland. Sie wurde als Gipfelburg im 15. Jahrhundert von Friedrich von Freyberg erbaut und im 16. Jahrhundert modernisiert und erweitert. während des Dreißigjährigen Krieges ereilte sie dasselbe Schicksal wie die Burg Eisenberg. Von 1995 bis 2006 wurde die Burg aufwendig saniert; von der Kernburg und den inneren Gebäuden ist noch relativ viel erhalten geblieben.

Beide Burgen können ganzjährig kostenlos besichtigt werden. Von ihnen aus kann man eine herrliche Aussicht auf die umliegende Naturlandschaft des Allgäus werfen. Schautafeln informieren die Besucher über die Geschichte der Burgen. Wer dennoch noch mehr über die historischen Hintergründe der Burgen erfahren will, dem sei das Eisenberger Burgmuseum empfohlen. Dort findet man außerdem Fundstücke beider Burgruinen, die während der Sanierungsmaßnahmen entdeckt wurden.

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