Der Kalvarienberg

Gegenüber der romantischen Altstadt von Füssen im Allgäu, befindet sich der etwa 950 Meter hohe Kalvarienberg. Dabei handelt es sich um einen Kreuzweg mit verschiedenen Stationskapellen, die auf dem Weg hinauf verteilt stehen. Der Kalvarienberg ist ein schönes Ausflugsziel für die gesamte Familie.

Der Kalvarienberg ist im 19.Jahrhundert auf Initiative des örtlichen Pfarrers Johann Baptist Graf entstanden. Viele Maler, die bei der Renovierung von Schloss Hohenschwangau beteiligt waren, gestalteten die diversen Stationskapellen mit. Der Kalvarienberg vereint schöne Natur, interessante Kunstwerke und Religion. Ein Highlight auf dem Weg zum Gipfel des Berges ist die Marienkapelle, die etwa auf halber Höhe des Berges steht. Die schöne, gelbe Kapelle wurde einst schon des Öfteren von König Ludwig II. besucht und in ihrem Inneren findet man eine eindrucksvolle, überlebensgroße Marienstatue. Insgesamt gibt es vierzehn neugotisch renovierte Stationskapellen. Oben auf dem Gipfel stehen drei imposante Gipfelkreuze aus dem 19. Jahrhundert. Vor allem aber wird man, wenn man am höchsten Punkt des Berges angelangt ist, von der grandiosen Aussicht auf die Füssener Altstadt und die Bergwelt der Allgäuer Alpen beeindruckt sein.

Verschiedene Seen und die Märchenschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau sind von hier auch sehr gut sichtbar. Ostwärts geht es dann wieder bergab und auch hier sind noch einige schöne Bauten zu entdecken. Die Begehung des Kalvarienberges kann gemütlich innerhalb von anderthalb Stunden erfolgen. Wer dann noch nicht genug hat, kann den sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Lechfall bestaunen.

Naturliebhaber und Menschen, die sich für Kunst, Kultur und Religion interessieren kommen am Kalvarienberg voll auf ihre Kosten. Er ist ein ideales Ziel für einen kleinen, interessanten Ausflug zwischendurch.

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