Burgruine Hopfen

Burgruine Hopfen nahe Füssen

Reste der ältesten Steinburg des Allgäus befinden sich oberhalb vom Füssener Stadtteil Hopfen am See auf einem Hügel - die Burgruine Hopfen. Sie ist heute nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen ein beliebtes Ausflugsziel, hauptsächlich allerdings aufgrund der phantastischen Aussicht über das Voralpenland, die man von der Burganlage aus genießen kann.

Die Burg Hopfen entstand wahrscheinlich im Mittelalter, wann genau ist unklar. Erste Aufzeichnungen über die Burg berichten davon, dass sie dem Augsburger Gegenbischof Wigolt im Jahre 1078 als Fluchtstätte während des Investiturstreits diente. Später lebte ein welfisches Dienstmannengeschlecht auf der Burg und dann ging sie in den Besitz des Hochstift Augsburg über. Bis etwa 1322 war sie Sitz des Füssener Probstamtes, dann verlor sie an Bedeutung als das Hohe Schloss ausgebaut wurde. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg weitestgehend zerstört und Anfang des 18. Jahrhunderts riss man sie komplett nieder, um Baumaterialien zum Umbau des Benedektinerklosters St. Mang zu haben. Ende der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann die Stadt die Mauerreste freizulegen und zu sanieren.

Die Mauerreste sind noch bis zu drei Meter hoch vorhanden. Vom einstigen Wohnturm mit seiner angrenzenden Kapelle stehen allerdings nur noch Ruinen. Dank der Sanierungsmaßnahmen ist die Gliederung der Burganlage aber wieder klar erkennbar. Die Burgruine Hopfen ist Teil eines grenzüberschreitenden Marketingskonzepts zur touristischen Nutzung des Burgenreichtums in der Region Ostallgäu-Ausserfern.

Die älteste Steinburg des Allgäus ist historisch bedeutsam und immer einen Ausflug wert. Vor allem kann man von ihr aus tolle Aussichten auf die Ammergauer Alpen und die Tannheimer Berge genießen.

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