Benediktinerkloster St. Mang in Füssen

Das Benediktinerkloster St. Mang in Füssen ist eine eindrucksvolle Barockanlage, deren Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, als der heilige Magnus von Füssen an der Stelle des heutigen Klosters eine Mönchszelle und ein Oratorium errichten ließ.

Neben der imposanten Außengestaltung der Klosteranlage sind auch die Innenräume beeindruckend und führen die Besucher in die überschäumende Dekorationslust und Farbenpracht des bayerischen Barock. Die Klosterbibliothek, das Colloquium oder der Kapitelsaal sind üppig ausgestattete Räumlichkeiten, die den früheren Reichtum des Benedektinerstifts erahnen lassen. Mittelpunkt des Klosters ist der prunkvolle rechteckige Kaisersaal, der u.a. mit kunstvollen Deckenbildern, symbolbehafteten Stuckfiguren, Säulen und Pilastern dekoriert ist. Der auch als Fürstensaal bekannte Raum dient heute als Kammermusiksaal für regelmäßig aufgeführte Fürstensaalkonzerte von nationalen und internationalen Künstlern.

In den Räumlichkeiten des Klosters findet man das Museum der Stadt Füssen. Dieses informiert über die abwechslungsreiche 700-jährige Stadtgeschichte, und da Füssen als Wiege des europäischen Lauten- und Geiegenbaus gilt, ist hier auch eine wervolle Sammlung historischer Lauten und Geigen zu besichtigen. Ein weiteres Highlight ist der Füssener Totentanz, der älteste Totentanzzyklus Bayerns, der kunstvoll an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert. Zu sehen ist dieser von Jakob Hiebeler geschaffene Totentanz in der Annakapelle des Klosters. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen finden im Museum der Stadt Füssen auch statt.

Jeder Besucher Füssens sollte sich das Benedektinerkloster St. Mang ansehen, denn es hat kulturell und geschichtlich eindrucksvolle Impressionen zu bieten.

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